Schoko-Karamell Himbeertorte für meinen Valentin

Diese Schoko-Karamell Himbeertorte habe ich letztes Jahr am Valentinstag zum Geburtstag von meinem Verlobten gebacken, also ist es eigentlich eine Geburtstagstorte und nur zweitrangig eine Valentinstorte 😉

Schoko-Karamell-Himbeertorte zum Valentinstag

Den „Tag der Liebe” wollte ich thematisch mit einbeziehen, weshalb ich mich bei der Deko für Schokolade, Pralinen sowie Kekse mit Rubyschokolade und Streuseln, entschied. Richtig, richtig romantisch oder?

Das Törtchen ist von außen zwar super süß, hat von innen jedoch ordentlich Charakter: Saftige Schoko-Mandelböden mit Espresso treffen auf fruchtige Himbeeren und eine herbe Schoko-Mascarponecreme. Das Highlight bildet der Salzkaramellkern in der Mitte der Torte. Ein absoluter Tortentraum! 

Kaum zu glauben, aber wahr: Es ist die allererste Torte, die ich dir hier kredenzen darf. *woop woop* Es mag zwar mein erstes offizielles Tortenrezept sein, jedoch kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den ich gerne an dich weitergeben möchte. 🙂 

Meine ultimativen Tipps und Tricks beim Herstellen von Torten

Tortenbauplan

Meine Torten plane ich meistens vorab und skizziere dabei grob den Tortenbauplan inklusive Zutaten. Meistens greife ich auf mein bewährtes Rezeptrepertoire zurück und kalkuliere die Mengen, die ich für die Größe der Torte benötige. Mögliche Dekoelemente werden festgehalten und beim Einkauf orientiere ich mich am Angebot. Was letztendlich auf die Torte kommt, entscheide ich spontan.

Meine Tortenbaupläne sehen so aus:

Tortenbauplan Schoko-Karamell-Himbeertorte

Zeitplanung

Von den Vorbereitungen bis zur fertigen Torte plane ich mindestens zwei, i. d. R. aber 3 Tage:
Tag 1: Backen des Tortenbodens und Ganache für die Tortenfüllung herstellen.
Tag 2: Torte füllen und abgedeckt (Tortenhaube oder Frischhaltefolie) mind. 6 Stunden bzw. idealerweise über Nacht ziehen lassen.
Tag 3: Tortenring entfernen, Tortenrand mit Creme bestreichen und alles dekorieren.

Stehen nur zwei Tage zur Verfügung, wird der Tortenboden morgens gebacken und nachmittags gefüllt. Wichtig ist, dass alles ausreichend Zeit hat auszukühlen bzw. fest zu werden.

Form und Backen

  • Hohe Torten finde ich schöner und verwende deshalb hier eine 20er Springform mit hohem Rand.
  • Wenn du keine 20er Form hast, kannst du natürlich auch eine größere Form (z. B. 24-28 cm) verwenden. Die Torte wird dadurch flacher, da man den Boden in weniger Schichten unterteilt (3-4 Schichten).
  • Backpapier richtig zuschneiden: Den Springformboden ganz nah in eine Ecke des Backpapierbogens legen, drumherum zeichnen und den Kreis ausschneiden. Die längere Seite wird bis zum Anschnitt gefaltet und entlang den Falz geschnitten. Aus dem Rest wird das zweite Stück für den Rand zugeschnitten. Auf diese Art reicht ein Backpapierzuschnitt aus.
  • Die Zutaten für den Teig sollten alle Zimmertemparatur haben – Butter und Eier mindestens vier Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch verbindet sich der Teig besser und bäckt gleichmäßiger hoch.
  • Bevor die Springform samt Inhalt in den Backofen kommt, werden die Luftblasen entfernt. Dies sorgt dafür, dass der Boden gleichmäßiger hochbäckt. Hierzu die Form ein paar mal vorsichtig aus einigen Zentimetern Höhe auf die Arbeitsfläche “klopfen”. (Die Arbeitsfläch ggf. mit einem Tuch schützen.)
  • Den fertig gebackenen Tortenboden ca. zehn Minuten in der Form lassen bis er auf ein Kuchengitter gestürzt wird, Backpapier vorsichtig entfernen und komplett auskühlen lassen.

Schichten und Füllen der Torte

  • Bevor es ans Hochstapeln geht, gilt: Etwas Creme (ca. einen Esslöffel) auf die Mitte der Tortenplatte geben und bevor der erste Tortenboden daraufgelegt wird, am Rand ringsherum 3-4 Backpapierstreifen verteilen. Mit diesem Hack wird vermieden, dass die Platte eingeschmiert wird. Nach der Dekoration alle Streifen vorsichtig herausziehen et voilá: eine makellose Präsentation.
  • Meine wichtigsten Tools sind eine Tortensäge und ein hoher Tortenring.
    Mithilfe der Tortensäge werden die Tortenschichten gleichmäßig dick und der Ring stabilisiert die Torte beim Befüllen. Nach dem jede Schicht mit der Füllung bestrichen wurde, nochmal von oben mit etwas Druck auf den Boden drücken. So verteilt sich die Füllung schön gleichmäßig.
  • Die oberste Schicht mit dem „hochgebackenen Knubbel“ mit der Schnittkante nach oben drehen. Sie wird als zweiter oder dritter Boden eingebaut, da sie nicht so perfekt ist wie der Rest. So wird die Stabilität der Torte gewährt.
  • Tortenböden (bis auf den obersten) immer tränken, da die Torte so noch saftiger wird – allerdings einen Rand von 1-2 cm lassen.
    Zum Tränken kann Saft, Tee, Kaffee, Milch oder auch Likör verwendet werden. Es wird nach Lust und Laune sowie Verträglichkeiten, ob Kinder/Schwangere mitessen, aber natürlich auch nach der Harmonie zu den anderen Tortenkomponenten, entschieden.

Tortenfüllung

  • Zum Süßen von Cremes verwende ich am liebsten Flüssigsüßstoff, da er sich leichter verteilen lässt – obendrein werden ein paar Kalorien gespart. (Ich weiß, bei so einer kleinen Kalorienbombe macht’s keinen großen Unterschied.)
  • Anstatt Kokosblütenzucker kann natürlich auch normaler Zucker für das Salzkaramell-Rezept verwendet werden.
  • Eine gekaufte Salzkaramellcreme funktioniert ebenfalls oder du verwendest eine Karamellcreme und streust etwas Fleur de Sel drüber.
Schoko-Karamell-Himbeertorte zum Valentinstag

Hier kommt nun mein allererstes Tortenrezept für dich:

Schoko-Karamell-Himbeertorte zum Valentinstag
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Schoko-Karamell Himbeertorte

Gericht: Dessert
Land & Region: International
Schlagwort: Gebäck
Yield: 1 hohe Torte Ø 20 cm

Materials

Für den Tortenboden (alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben):

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • ½ TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 7 Eier
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Backkakao
  • 75 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl (Type 405)
  • 2 TL Backpulver

Für die Tortenfüllung:

  • 600 ml Schlagsahne
  • 400 g Bitterschokolade nach Geschmack mit 75-90 % Kakaoanteil
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker ggf. mehr oder anderes Süßungsmittel
  • 50 ml Milch ggf. mehr
  • 750 g Mascarpone gekühlt
  • 300 g Salzkaramellcreme oder gekaufte
  • 750 g TK-Himbeeren
  • 4 Espressi etwas gesüßt und kalt

Für die Deko, z. B.:

  • verzierte Plätzchen mit Rubycreme und Streuseln
  • Herzpralinen
  • Schokokugeln
  • Mini-Riegel
  • frische Beeren z. T. mit Rubycreme und Streuseln verziert

Anleitungen

Für den Tortenboden:

  • Eine Springform mit 20 cm mit Backpapier auslegen. (Kreis für den Boden und zwei Backpapierstreifen so zuschneiden, dass diese ca. 5 cm höher sind als der Springformrand.
  • Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Mit einem Handrührgerät Butter mit Zucker, Vanille und Salz luftig aufschlagen und dann die Eier nacheinander (jeweils 30 s) unterrühren.
  • Die gemahlenen Mandeln, Mehl, Kakao sowie Backpulver vermischen und dann mit einem Teigspatel grob unter die Butter-Mischung heben. Mit dem Mixer solange rühren bis ein homogener Teig entstanden ist.
  • Teig in die Form füllen und zwei-bis dreimal auf die Arbeitsfläche „fallen lassen“. Auf mittlerer Schiene ca. 50-60 Minuten backen und mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig durchgegart ist, ggf. Backzeit in 5er-Minuten-Schritten verlängern. (Nach 40 Minuten ggf. abdecken, wenn die Tortendecke gut gebräunt ist.)
  • Fertigen Tortenboden aus der Form stürzen, Backpapier entfernen und auskühlen lassen.

Für die Tortenfüllung:

  • Am besten zubereiten, während der Tortenboden bäckt.
    Schlagsahne, Bitterschokolade, Salz und Zucker auf mittlerer Hitze auflösen. Abkühlen lassen und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Wenn die Ganache über Nacht im Kühlschrank war, am besten ca. 10 Minuten vorher herausstellen.
    Ganache kurz aufschlagen, dann Mascarpone und Milch hinzugeben und zu einer homogenen Creme weiterschlagen, ggf. noch nachsüßen und etwas Milch hinzugeben, falls die Creme zu fest ist. (Sie sollte fest und gut streichfähig sein.)
  • Ein Viertel der Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben.

Torte schichten:

  • Tortenboden waagerecht in fünf gleich dicke Schichten teilen.
  • Auf eine/n Tortenteller/platte in die Mitte einen leicht gehäuften Esslöffel der Creme geben und 3-4 Backpapierzuschnitte ringsherum zum Schutz der Platte legen. Dann die unterste Schicht darauflegen, etwas andrücken und einen Tortenring herumlegen.
  • Den Boden mit 3 EL Espresso tränken (1-2 cm Rand lassen), entlang des Randes die Schoko-Mascarponecreme zwei Ringe übereinander aufspritzen und die Hälfte der (TK-)Himbeeren darauf verteilen.
  • Den zweiten Boden darauflegen und mit etwas Druck herunterdrücken. 3 EL Espresso verteilen, einziehen lassen und die Hälfte der Salzkaramellcreme (ca. 2 cm Rand lassen) verstreichen und ein Drittel der verbliebenen Creme darauf bis zum Rand verteilen.
  • Den Tortenboden mit „Backknubbel“ mit der geraden Seite nach oben auflegen, nach unten drücken und mit dem restlichen Espresso tränken. Erneut zwei Creme-Ringe übereinander aufspritzen und die Himbeeren verteilen.
  • Den vierten Tortenboden darauflegen, herunterdrücken, die andere Hälfte der Salzkaramellcreme (mit 2 cm Rand) verteilen und darauf ein weiteres Drittel der Creme verstreichen. Dann den letzten Boden darauflegen und andrücken.
  • Torte abgedeckt für mindestens sechs Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dekoration:

  • Tortenring entfernen und die restliche Creme mit einer Palette oder einem großen Messer oben auf der Torte und rundherum verteilen.
  • Torte mit Plätzchen, Beeren und Süßigkeiten dekorieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wie dir meine Torte und die Tipps gefallen haben!
Rose

PS: Tagge uns @mimirosefoodlove gerne bei Instagram, wenn du dieses leckere Schoko-Karamell Törtchen nachbackst!
Mehr von unseren Backrezepten findest du hier.

Anschnitt Schoko-Karamell-Himbeertorte
Schoko-Karamell-Himbeertorte zum Valentinstag

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