Kkakdugi – der koreanische Rettich-Kimchi, den du sofort lieben wirst
Kkakdugi ist eingelegter Rettich auf koreanische Art – scharf, knackig und leicht süßlich. In diesem Rezept wird Kohlrabi als leicht zugängliche Alternative zum traditionellen koreanischen Mu-Rettich verwendet.
Kohlrabi vorbereiten Kohlrabi schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger fermentieren sie.
Salzen und Zucker ziehen lassen Die Kohlrabiwürfel in eine große Schüssel geben, mit Salz und Zucker bestreuen und gut vermengen. Mindestens 30 Minuten stehen lassen. Der Kohlrabi zieht in dieser Zeit Wasser.
Flüssigkeit regulieren – hier kommt der persönliche Twist Nach den 30 Minuten hat sich eine gute Menge Flüssigkeit gebildet. Jetzt kannst du entscheiden, wie dein Kkakdugi werden soll:
Ich mag meinen Kkakdugi scharf, leicht süß, salzig und eher "trocken" – der Kohlrabi bleibt so schön knackig. Deshalb hebe ich nur ca. 3 EL der austretenden Flüssigkeit auf und kippe den Rest weg. Wenn du deinen Kkakdugi süßer und saftiger magst, lass die Flüssigkeit einfach drin.
Würzpaste machen Knoblauch fein hacken oder pressen, Ingwer reiben. Zusammen mit Gochugaru und Fischsauce zu einer Paste vermengen.
Alles vermengen Die Würzpaste zu den Kohlrabiwürfeln geben und gründlich (am besten mit Handschuhen!) untermischen, bis alle Stücke gleichmäßig bedeckt sind.
Einlegen und fermentieren Die Mischung in ein sauberes Glas oder einen Behälter geben. Gut andrücken, damit keine Luftblasen entstehen. Bei Zimmertemperatur 1–2 Tage stehen lassen, dann in den Kühlschrank. Nach 1–5 Tagen im Kühlschrank ist er perfekt. 🌶️
Mimi & Rose Tipps 📝
Alternativzutaten & Variationen
Du möchtest das Rezept anpassen oder hast nicht alle Zutaten zur Hand? Kein Problem – hier sind meine liebsten Alternativen:
🥬 Statt Kohlrabi → koreanischer Mu-Rettich oder Daikon: Das Original! Wenn du einen Asiashop in der Nähe hast, lohnt es sich. Der Mu-Rettich ist etwas weniger süß als Kohlrabi, aber genauso knackig.
🌶️ Statt Gochugaru → Chiliflocken*, Pul Biber* oder Gochujang*:Gochugaru* (koreanisches Chilipulver) ist der Schlüssel für den typischen Kimchi-Geschmack. Im Notfall funktionieren normale Chiliflocken, aber der Geschmack wird etwas anders – weniger fruchtig.
🐟 Statt Fischsauce → vegane Fischsauce oder Sojasauce: Für eine vegane Version einfach austauschen. Sojasauce gibt weniger Umami als Fischsauce, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker.
🧄 Statt frischem Knoblauch → Knoblauchpulver oder confierten Knoblauch: Ich sage es direkt: Frischer Knoblauch ist hier die beste Wahl und macht geschmacklich den größten Unterschied – also wann immer möglich, greif zum frischen! Wenn du aber gerade keinen zur Hand hast, sind Knoblauchpulver oder confierter Knoblauch gute Alternativen. Confierter Knoblauch ist durch das Garen in Öl deutlich milder und leicht süßlicher als frischer Knoblauch, was wunderbar zum süßlich-scharfen Profil des Kkakdugi passt. Einfach mit einer Gabel zerdrücken und unter die Würzpaste mischen. Da er milder ist, ruhig etwas großzügiger sein – statt 4 Zehen frischen Knoblauch einfach 5–6 Zehen confierten Knoblauch verwenden und nach Geschmack anpassen.
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